18.05.2013
Sile:Â 41°10.739 NÂ /Â 29°36.265 E
In der Nacht hat der Wind gedreht und ist jetzt auflandig. Das wird etwas schwieriger beim Ablegen. Doch nach einem Kaffee hat der Wind auch eine kurze Pause eingelegt und so können wir in einem günstigen Moment die IRSIRA rückwärts vom Quai wegziehen. Es läuft wie geschmiert. Auf dem Weg zur Einfahrt machen wir wie gesagt bei der SINGLE Malt noch einen kurzen Stop und plaudern mit den Leuten. Es sind Weltumsegler, die nach der Umrundung des Planeten nun noch das schwarze Meer befahren wollen. Nun ich denke, wir werden die im Verlaufe der Zeit schon nochmals sehen.
Mit ein wenig Wind, welcher uns erlaubt, die Segel zu lüften fahren wir dem nächsten Ziel entgegen, Kefken. Auch hier erwartet uns ein kleiner Fischerhafen. Das Quai ist aber vollgestopft mit Fischerbooten. Eines davon liegt längsseits und wir können daran festmachen. So brauchen wir nicht einmal einen Anker. Hier müssen wir im Dorf auf die Suche nach einer neuen Gasflasche. Die auf unserem Boot hat das letzte Gas hergegeben, als ich für Albert die Spiegeleier gebraten habe. Mit knapper Not wurden die noch gebraten, ev. nur halb durch. Sie wurden aber trotzdem gegessen. So machen wir uns auf und finden schon bald den Aygaz-Laden, wo wir eine neue Flasche Gas besorgen. Zwei Stunden später, bzw. 2 EFES nachher, wird sie geliefert und wir installieren sie an Bord. Nun kann die Kocherei wieder losgehen und Rachel haut eine Gösleme in die Pfanne. Die Sonne veersinkt hinter dem Pier und langsam kriecht die Dämmerung herauf. Der Mond steht schon halb am Firmament und löst die Sonne ab. Sobald die Sonne weg ist, braucht man hier in der Gegend noch ein Lismerli. Auch ein Schlummertrunk kann nicht schaden.