08.09.2013
Orhaniye: 36°45.190 NÂ 28°07.757 E
Kuruçubükü: 36°45.300 N 27°53.741 E
Mit dem längeren Schlafen wird wohl nichts in den nächsten Tagen. Um 08.00 Uhr sind doch schon alle putzmunter, oder aber, sie haben Hunger. Für den Schiffskoch heisst das: Ab in die Kombüse und die Eier in die Bratpfanne gehauen. Mit den total reifen Früchten wird noch ein Bircher-Müesli hergerichtet und der Kaffee darf natürlich auch nicht fehlen. Marco und ich machen das Schiff abfahrbereit. Wasser wird noch gebunkert und dann heisst es Leinen los und auf wiedersehen Orhaniye. Vorerst dümpeln wir etwas herum, denn der Wind ist nicht so früh wie wir aufgestanden. So legen wir auf der Höhe der Bencik-Bucht einen Badehalt ein und erst danach kommt der Wind und zwar kräftig. Ueber 25 Knoten lassen uns schon bald die Segel reffen. Da wir den Wind auf die Nase haben, heisst es aufkreuzen. Doch bei so engagierten Seglern ist das kein Problem. Bei Paul müssen wir aufpassen, dass er die Wintchen nicht abreisst. Gegen 15.00 Uhr nähern wir uns der grossen Bucht Kuruçbükü. Rachel lässt den Anker auf rund 13 m sausen und nach rund 40 m stehen wir. Sicherheitshalber geben wir nochmals 20 m, denn der Wind ist immer noch über 20 Knoten. Er wird diese Nacht erst zwischen 03.00 und 04.00 Uhr einschlafen, also dann, wenn der Skipper, der an Deck mit einem Auge Wache hält, schon bald wieder erwacht.
Hier nun also unsere Spaghetti ….. Razepuz werden die verschlungen und man geniesst das allgemeine Faulenzen.